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Posts from the ‘Change Management’ Category

Change-Management auf dem Weg in die Cloud

Viele Unternehmen und Organisationen stehen aktuell vor der Entscheidung, welche Dienste und Anwendungen den Anwendern zukünftig aus der Cloud zur Verfügung gestellt werden. Dies stellt nicht nur die IT vor große, neue Herausforderungen, sondern bringt auch auf Seite der Anwender viele Veränderungen mit sich:

  • In Lösungen wie Microsoft Office 365 sind neue Anwendungen für die Fachbereiche Ihrer Organisation potentiell sofort verfügbar.
  • Das User-Interface vieler Anwendungen ändert sich eventuell kontinuierlich.
  • Bisherige Konzepte zur Schulung und Information der Anwender sind auf Veränderungs-Zyklen von mehreren Jahren angelegt und passen nicht mehr zu den neuen Cloud-Ansätzen.

Um Frust und Eskalationen auf der Anwenderseite zu vermeiden ist ein durchdachter Change-Management Ansatz für Ihre Projekte auf dem Weg in die Cloud unerlässlich. Nur wenn Anwender und Fachbereiche früh und kontinuierlich in Ihr Projekt eingebunden sind, können deren Anforderungen und Erwartungshaltungen berücksichtigt werden.

Da sich Anwendungen aus der Cloud häufig ändern und zudem stetig neue Dienste und Lösungen zur Verfügung stehen, kommt insbesondere einem kontinuierlichen Austausch mit den Anwendern der verschiedenen Abteilungen mehr Bedeutung zu.

Meiner Erfahrung nach sind im Change-Management in Cloud-Projekten neue Ansätze erforderlich. Insbesondere:

  • Der konsequente Aufbau eines Multiplikatoren-Netzwerks in den Fachbereichen.
  • Ein Kommunikationskonzept zum kontinuierlichen Austausch mit diesem Netzwerk.
  • Flexible Formen der Dokumentation – PDFs sind meist schon veraltet bevor diese von den Usern gelesen werden.
  • Awareness-Maßnahmen, welche dem Anwender die Cloud-Strategie Ihrer Organisation aufzeigen. Schriftlich und vor allem auch visuell, als „Big Picture“.

Gerne unterstütze ich Sie in Ihren Projekten auf dem Weg in die Cloud – unabhängig vom aktuellen Fokus Ihres Projektes im Umfeld Unified Communications, Collaboration und interaktive Zusammenarbeit. Melden Sie sich bei Interesse an einem weitern, unverbindlichen Austausch gerne unter meinen angegebenen Kontaktdaten.

Besprechungen – Neue Herangehensweise? Neue Technologie? Mehrwert?

Häufig wird in Unternehmen und Organisationen über die richtige technische Ausstattung für Besprechungsräume nachgedacht. Doch ist dies allein der Schlüssel zu einer besseren Zusammenarbeit in Meetings? Sollten eventuell auch weitere Faktoren einbezogen werden? Beispiele könnten sein:

  • Wie aktuell sind die in der Besprechung genutzten Informationen?
  • Reiht sich eine PowerPoint-Präsentation an die nächste?
  • Gibt es eine zentrale Ablage für Inhalte?
  • Wie könnte ein geändertes Raum-Setup andere Formen der Zusammenarbeit möglich machen?

Die genannten Fragen könnten ein Einstieg in eine geänderte Herangehensweise für Meetings und Besprechungen sein. Noch lange vor der Beschaffung neuer Technologien für Ihre Besprechungsräume können Sie so gemeinsam mit Ihren Anwendern herausfinden, welche Veränderungen den Anwendergruppen und Fachbereichen einen wirklichen Mehrwert in der täglichen Zusammenarbeit bringen. Hierbei sollten unbedingt auch Überlegungen wie die folgenden einbezogen werden:

  • Wie können Teilnehmer eingebunden werden, welche sich nicht im Raum befinden?
  • Gibt es alternativen zum Meeting in einem klassischen Meeting-Raum? Offene Besprechungs-Bereiche, Lounges, modular aufgebaute Räume?
  • Welche Möglichkeiten der Visualisierung sollen genutzt werden? Im Raum und darüber hinaus?
  • Auf welchem Weg können Echtzeit-Daten bereitgestellt werden? Können Apps und interaktive Webseiten neuen Möglichkeiten liefern?

Auf Basis dieser Informationen lassen sich Entscheidungen für Technologie und Ausstattung von zukünftigen Meeting-Umgebungen besser und Anwender-orientierter treffen.

Gerne unterstütze ich Sie bei Anforderungsanalyse und Evaluierung neuer Möglichkeiten für Ihre Besprechungen und Besprechungs-Umgebungen. Ziel sollte sein, den Fachbereichen einen wirklichen Mehrwert, vor allem in Form neuer Möglichkeiten der Interaktion und Zusammenarbeit, zu bieten.

Use Cases – Was begeistert den Anwender an Ihrer Neuen Lösung

Bei der Einführung von Lösungen für Unified Communications, Collaboration und interaktive Zusammenarbeit wie Skype for Business oder Office 365 liegt der Fokus sehr häufig auf der neuen Technologie. Die Einbindung der Anwender beschränkt sich häufig auf die Bereitstellung von Dokumentationsmaterial und Schulungen.

Häufig ist dann die Akzeptanz der Lösung geringer als erwartet ist und der erwartete Mehrwert tritt nur sehr eingeschränkt ein.

Wie an anderer Stelle auf dieser Seite beschrieben ist eine frühe Einbindung der Anwender und Fachbereiche wesentlich für einen erfolgreichen Ablauf und Abschluss Ihres Projektes. Ein stimmiger Change Management Ansatz sollte die zukünftigen Nutzer über den gesamten Projektverlauf professionell einbeziehen.

Falls vorab oder nach der Einführung Informationen bereitgestellt werden beschränkten sich diese meist auf einzelne Funktionen wie Telefonie, Video, Freigabe, Online-Meetings und weitere. Dies führt dazu, dass ein großer Teil der neuen Möglichkeiten mit der (Kommunikations-) Lösung nur wenig genutzt werden, da der Mensch gerne an seinen Gewohnheiten festhält. Die bisherige Arbeitsweise wird just auf die neue Lösung übertragen. Dies führt sogar häufig zu Frustration, da einzelne vermeintlich liebgewonnene Funktionen plötzlich nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen oder man anstatt eines Hörers in der Hand plötzlich ein Headset auf dem Kopf trägt.

Use-Cases eröffnen den Anwendern die neuen Möglichkeiten der Anwendungen und Lösungen

Schlüssel zum Erfolg ist hier die Beschreibung von Use-Cases, welche neue Möglichkeiten des Arbeitens aufzeigen, welche bisher in dieser Form nicht verfügbar waren:

  • Use-Cases müssen in der täglichen Arbeit einen Mehrwert bieten
  • Sie sollen die Anwender neugierig machen, eine veränderte Arbeitsweise auszuprobieren
  • Use-Cases müssen für alle Anwender verständlich aufgezeigt werden (möglichst bildhaft, nicht zu technisch)
  • Geeignete Awareness-Maßnahmen bringen die Use-Cases den Anwendern näher

Ein mögliches Beispiel wäre die Möglichkeit zur Nutzung der UC-Lösung für interne und externe Online-Meetings unter Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle. Wie lade ich ein? Wie starte ich ein Meeting? Welche Kommunikationskanäle stehen mir zur Verfügung? Über welche Kanäle kann ich teilnehmen?……..

Viele weitere Informationen zum Change Management in UC-Projekten finden Sie auf diesen Seiten. Gerne unterstütze ich Sie bei der Einbindung Ihrer Anwender und Fachbereiche. Mein Beratungsansatz zielt insbesondere darauf, die Sicht der zukünftigen Nutzer der Lösung zu berücksichtigen. So können viele Eskalationen im Vorfeld vermieden werden und anstatt vieler Probleme überwiegen Begeisterung für und Neugier auf die neue Art der Kommunikation.

UC-Lösung eingeführt – Mehrwert bleibt aus?

KoepfeDie Einführung einer Unified Communications & Collaboration-Lösung, wie z.B. Microsoft Lync (jetzt: Skype for Business) oder Cisco UC Manager, bietet Anwendern und Fachabteilungen eine Vielzahl neuer Kommunikationsmöglichkeiten. Neben der Telefonie stehen viele neue Kanäle wie Chat, Sharing und Online-Meetings zur Verfügung.

Häufig wurden im Vorfeld bereits hohe Anforderungen an ein UC-Projekt gestellt:

  • Die Zusammenarbeit im Unternehmen, insbesondere standortübergreifend, soll vereinfacht und intensiviert werden
  • Medienbrüche und überflüssige Kommunikationsversuche sollen vermieden werden
  • Meetings sollen teilweise online durchgeführt werden

um nur einige zu nennen.

Nach Projektabschluss wächst jedoch häufig die Erkenntnis, dass die UC-Lösung trotz Schulungen, Dokumentation und Mailings nur sehr eingeschränkt genutzt wird. Häufig sogar nur als optimierte „Telefonanlage“.

Ein Mehrwert in Ihrem Unternehmen wird durch eine UC Lösung nur dann erzielt, wenn den MitarbeiterInnen die Möglichkeiten von Unified Communications vertraut sind und diese auch in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden. Deshalb ist es vor allem die Phase nach Einführung einer UC-Lösung wichtig, die Anwender mit dem neuen System nicht alleine zu lassen.

Insbesondere mit einem durchdachten Post-Migration-Ansatz kann die Anwenderakzeptanz und somit auch die Nutzung der Lösung vorangebracht werden. Ziel ist es:

  • Den Anwendern in Ihrem Arbeitsumfeld Use-Cases mit der neuen UC-Lösung aufzuzeigen
  • Durch geeignete, von den Usern nachvollziehbare Szenarien den Mehrwert der neuen Kommunikationskanäle erfahrbar zu machen
  • So den Wandel hin zu Unified Communications direkt in den Fachbereichen zu begleiten und dauerhaft voranzubringen

Gerne unterstütze ich Sie als unabhängiger Berater im Bereich User Akzeptanzmanagement und bringe ich meine Erfahrungen aus vielen anderen Kundenszenarien auch in Ihr UC-Projekt mit ein.

Einführung von Unified Communications – Anwender einbinden statt überzeugen

BrückeDie Einführung von Unified Communications (UC) bringt auch für die Anwender und Fachabteilungen viele Veränderungen mit sich. Ein Mehrwert in Ihrem Unternehmen wird durch eine UC Lösung nur dann erzielt, wenn den MitarbeiterInnen die Möglichkeiten von Unified Communications vertraut sind und diese auch in die täglichen Arbeitsabläufe integriert werden.

In den meisten Projekten werden die Anwender erst nach Design und Implementierung einer Lösung in das Projekt mit eingebunden. Häufig wird dann eine Schulung zur neue Lösung durchgeführt und eine zugehörige Dokumentation angeboten.

Anwender überzeugen

Nachteile dieser Herangehensweise:

  • Die Lösung wird aus Sicht der Anwender von außen an sie herangetragen
  • Es wird eine bereits „fertige“ und seitens der IT gestaltete Lösung implementiert
  • Der Bedarf der Anwender / Fachabteilungen wurde nicht oder nur sehr unzureichend berücksichtigt
  • Die neue UC-Lösung stößt bei den Anwendern teilweise auf ablehnende Haltung. Es wird seitens der Anwender keine Zeit investiert, um sich mit der neuen Lösung auseinanderzusetzen.

Um in den Fachbereichen und Anwendergruppen einen spürbaren Mehrwert durch eine UC-Lösung zu erreichen, sollten die Fachabteilungen bereits zu Beginn des Projektes im Zuge eines User-Akzeptanz-Ansatzes in ein UC Projekt mit eingebunden werden. Details zu meinem Ansatz für das User Akzeptanzmanagement finden Sie in weiteren Einträgen auf dieser Web-Präsenz.

Anwender einbinden

Diese Herangehensweise bietet im Projektverlauf zahlreiche Vorteile:

  • Die Anwender und Fachbereiche werden Teil der zukünftigen UC-Lösung und werden in die technologische Ausgestaltung und den Projektablauf aktiv eingebunden
  • Mitarbeiter haben die Möglichkeit, Ideen und Anforderungen in das Projekt mit einzubringen
  • Spezifische, mögliche Use-Cases für einzelne Fachbereiche können bereits vor dem Design der Lösung erarbeitet werden
  • Es entsteht eine positive Erwartungshaltung und Neugier bei den Anwendern bezüglich der zukünftigen UC-Lösung

Genre unterstütze ich Sie als selbständiger Berater im Bereich User Akzeptanzmanagement und bringe ich meine Erfahrungen aus vielen anderen Kundenszenarien auch in Ihr UC-Projekt mit ein.

 

Unified Communications – Die Anwender nicht vergessen

FigurenIn den vergangenen Jahren hat sich das Kommunikations-verhalten bei vielen Anwendern in Unternehmen stark gewandelt. Insbesondere die rasante Entwicklung im Bereich der mobilen Endgeräte bringt hier viele Veränderungen mit sich. Auch weitere Kommunikationskanäle wie Chat, Video oder die Möglichkeit des Sharing (teilen von Bildschirminhalten) erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Durch den Einsatz moderner UC-Lösungen können Unternehmen Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, diese unterschiedlichen Kommunikationskanäle und Anwendungen in eine Lösung zusammenzuführen. Es gilt jedoch zu beachten, dass einzelne Kommunikationskanäle von den unterschiedlichen Anwendergruppen differenziert genutzt werden, wie diese Beispiele verdeutlichen:

  • Mitarbeiter, welche viel im Außendienst unterwegs sind, arbeiten schon heute fast ausschließlich über mobile Endgeräte. Selbst Notebooks werden in immer mehr Anwendungsfällen durch Tablet-PCs ersetzt. Ein Büro-Telefon ist – sofern noch vorhanden – häufig dauerhaft auf das Mobiltelefon umgeleitet.
  • AssistentInnen und KollegInnen in internen Abteilungen nutzen noch sehr häufig ihre Büro-Telefone mit den gebotenen Leistungsmerkmalen und Erweiterungsmodulen.
  • Spezialisten in der Entwicklung oder Berater in der Personalabteilung nutzen Lösungen zum Sharing oder für Videokonferenzen parallel zum bestehenden TK-System.

Vor der Umsetzung eines UC-Projektes ist es erforderlich, diese heute vorhandene Vielfalt im Unternehmen zu erkennen. Darauf aufbauend können, gemeinsam mit den Anwendern in den Fachbereichen, wirklich nützliche und stimmige Arbeitsplatzmodelle abgestimmt werden. So kann eine UC-Lösung den unterschiedlichen Anforderungen Rechnung tragen und wird nach der Einführung auch umfangreich genutzt. Gleichzeitig können Frustration und Widerstand vermieden werden.

Bereits bei vielen, auch sehr großen, Projekten konnte ich meine Erfahrungen in diesem Umfeld einbringen. Gerne unterstütze ich auch Sie in Ihrem Unified Communications-Projekt im Rahmen einer Anforderungsanalyse darin, ihre Anwendergruppen und Fachbereiche mit einzubinden. So lässt sich Kommunikation in Ihrem Unternehmen nachhaltig intelligenter zu gestalten.

Unified Communications – Den Nebel für die Anwender lichten

NebelModerne Kommunikationslösungen bieten Unternehmen und Anwendern viele neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Ein wesentlicher Schlüssel, um diesen Mehrwert für Ihr Unternehmen nutzbar zu machen, liegt im Verständnis der Arbeitsweisen und Kommunikations-Prozesse bei den Anwendergruppen und Fachabteilungen. Nur mit diesem Wissen ist es möglich, die zukünftigen Arbeitsplätze der Mitarbeiter so zu gestalten, dass die neue UC-Lösung einen wirklichen Nutzen bringt.

Zwei Beispiele sollen dies verdeutlichen:

  • Die Assistentin eines Managers arbeitet größten Teils von Ihrem Schreibtisch aus, ist nur innerhalb der Abteilung mobil, beispielsweise in Besprechungsräumen, und hat teilweise sehr viele Anrufe in kurzer Zeit zu beantworten und zu vermitteln. Für Sie (oder Ihn) liegt der Fokus bezüglich einer neuen UC-Lösung auf einfacher Bedienbarkeit und hoher Zuverlässigkeit.
  • Der Vertriebsmitarbeiter im Außendienst ist die meiste Zeit bei Kunden unterwegs und nur selten an einem Arbeitsplatz im Unternehmen. Meist arbeitet er nach den Terminen noch von zu Hause aus. Für Sie (oder Ihn) liegt der Fokus auf Mobilität und einen Zugriff auf die Lösung, der vom Ort und Endgerät unabhängig ist; diese sollte beispielsweise sowohl auf dem Laptop als auch auf dem Smartphone verfügbar sein.

Weiter Anwendergruppen, wie beispielsweise Entwickler, Kaufleute, Personalberater, Betriebsräte haben wieder andere Schwerpunkte in der Kommunikation.

Ihre zukünftige Unified Communications Lösung muss diese Vielfalt berücksichtigen. Dem vorausgehen muss jedoch eine Analyse der Anforderungen der einzelnen Anwendergruppen und Fachbereiche.

Wenn überhaupt wird versucht, die Anforderungen der Anwender durch Umfragen oder Anfragen per E-Mail zu berücksichtigen. Auf diesem Weg kann der Status quo einigermaßen erfasst werden. Da den Anwendern meist aber nicht bewusst ist, welche Möglichkeiten aktuelle Kommunikationslösungen bieten, bleiben die wesentlichen, möglichen Vorteile meist im Nebel. Ohne den Mitarbeitern aufzuzeigen, welche Vielfalt in diesem Umfeld heute möglich ist, kann der Mehrwert für die Fachbereiche nicht erkannt werden. Dieser letzte Schritt ist aus  meiner Erfahrung bei vielen Kunden der entscheidende, um in den Unternehmen neue Wege in der Zusammenarbeit einzuschlagen.

Gerne unterstütze ich Sie in Ihrem Unified Communications-Projekt im Rahmen einer Anforderungsanalyse darin, ihre Anwendergruppen und Fachbereiche mit einzubinden und auf diesem Weg Kommunikation in Ihrem Unternehmen wirklich intelligenter zu gestalten.

Kommunikationslösungen – Aktuell im Jetzt, offen für die Zukunft

Wenn Sie sich für eine neue Kommunikationslösung entscheiden, ist es wichtig, aktuelle Medien zu integrieren, aber auch einen Blick in die Zukunft zu richten.

Unified Communications-Lösungen bieten schon heute die Möglichkeit, über unterschiedliche Kanäle zu kommunizieren. Die Integration von Sprache, Video, Web-Konferenzen, Chat & Co sind bei vielen Systemen möglich. Auch bieten viele Anbieter umfangreiche Mobilitätslösungen an, um das Kommunikationssystem unabhängig vom Endgerät und vom Aufenthaltsort zu nutzen.

Bei der Integration von Web 2.0-Anwendungen wird die Luft schon dünner. Soziale Medien und webbasierte Sprach- und Video-Dienste wie Skype einzubinden, ist bei vielen Anbietern noch nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Insbesondere durch rasant steigende Bandbreiten im mobilen Internet entstehen immer neue Anwendungen, welche die Kommunikation auch in Zukunft verändern werden. Gleichzeitig wird sich das Anwenderverhalten weiterentwickeln.

Auch die Plattformen für Kommunikationslösungen befinden sich im Wandel. In der (Tele-) Kommunikation hält die Virtualisierung Einzug. War bis vor einigen Jahren noch in jeder Lokation eines Unternehmens eine eigene Telefonanlage zu finden, so sind einige Außenstellen inzwischen häufig nur noch über VoIP angebunden. Zukünftig ist denkbar, dass einzelne Unternehmensstandorte ausschließlich über eine Cloud-Kommunikationslösung bedient werden.

Die Lösung, in welche Sie heute investieren, muss für die genannten zukünftigen Anforderungen offen sein und die bestehende Infrastruktur integrieren. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein komplettes Unternehmen in einem Zug auf eine neue Lösung migriert wird. Vielmehr wird es für lange Zeit eine Mischung von bestehenden Systemen und neuen Lösungen geben.

Genau hierin besteht die Herausforderung für Ihre zukünftige Kommunikationslösung:

  • Aktuell benötigte Kommunikationskanäle können intelligent genutzt werden
  • Bestehende Systeme und Komponenten können eingebunden werden
  • Die Lösung ist offen für zukünftige Anwendungen und kann einfach erweitert werden

Ich unterstütze Sie gerne dabei, die optimale Kommunikationslösung für Ihre internen oder externen Kunden zu finden, und bringe die Erfahrungen aus anderen Kundenprojekten in Ihre Projekte mit ein.

Unified Communications – Nebenwirkungen?

Unified Communications Lösungen bieten Unternehmen viele Vorteile, welche über die eigentliche Kommunikation weit hinausgehen.

Sie finden in diesem Blog viele Beispiele hierfür.

Dieser Artikel soll aufzeigen, welche Vor- und Nachteile nahezu grenzenlose Erreichbarkeit mit sich bringen kann und wie Unified Communications Lösungen dabei unterstützen, die Vorteile bestmöglich zu nutzen und die Nachteile zu berücksichtigen.

Moderne Kommunikationslösungen ermöglichen es, fast überall und zu jeder Zeit auf die gewünschten Informationen zuzugreifen. So können beispielsweise Firmen E-Mails auch spät am Abend noch per Smartphone abgerufen und bearbeitet werden, und die nachts im Hotelzimmer fertig gestellte Präsentation kann umgehend im Unternehmensnetzwerk hinterlegt werden.

Reisezeiten können sinnvoll genutzt werden, eine Webkonferenz mit dem Geschäftspartner in Übersee kann abends von zu Hause aus durchgeführt werden.

Es erfordert jedoch ein großes Maß an Disziplin, den Tagesablauf ganz bewusst zu planen und den Rechner nach Erledigung der geplanten Tätigkeiten am Abend auch ab- und wieder auf Freizeit umzuschalten.

Die Realität sieht meist leider ganz anders aus. Die Grenzen von Arbeitszeit und Freizeit weichen auf, Menschen sind immer und überall erreichbar. Kaum vibriert das Smartphone in der Tasche, folgt auch schon der automatisierte Griff um nachzusehen, wer oder was sich soeben gemeldet hat. In vielen Arbeitsbereichen ist es inzwischen nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel, dass auch abends um 23 Uhr neue Nachrichten eintreffen und dann noch beantwortet werden (man möchte dazugehören).

Grenzenlose Erreichbarkeit verleitet auch dazu, den Tagesablauf weniger zu strukturieren, da die erforderlichen Informationen nahezu immer und überall verfügbar sind.

Menschen reagieren auf diese ständige Informationsüberflutung häufig mit Stress, da Gedanken und somit auch der Körper nicht mehr zu Ruhe kommen. Schlafprobleme und viele andere gesundheitliche Einschränkungen sind oft die Folge.

Was hat das Ganze nun mit Unified Communications zu tun? Hier gilt es, klar zu unterscheiden. Moderne Kommunikationsmittel sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, das Mobiltelefon ist beispielsweise zum allgegenwärtigen Begleiter geworden. Unified Communications Lösungen helfen, die verschiedensten Kommunikationskanäle zusammenzufassen, um Kommunikation einfacher und effizienter zu machen. Dies schafft neue Freiräume für den Anwender einer solchen UC Lösung.

Fazit: Unified Communications Lösungen helfen, Kommunikation sinnvoll zu steuern. So entstehen neue Freiräume. Es gilt jedoch, sehr klar zwischen überall erreichbar und immer erreichbar zu unterscheiden, und die frei gewordene Zeit auch einmal zum Abschalten zu nutzen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich unterstütze Sie gerne bei der Einführung einer Unified Communications Lösung. Die genannten Punkte beziehe ich gerne mit ein, um für Sie und Ihr Unternehmen einen maximalen Nutzen zu erreichen.

 

Coaching in IT-/TK-Projekten?

In technologisch orientierten IT-/TK-Projekten scheinen Coaching-Kompetenzen auf den ersten Blick fehlplaziert. Hohes Fachwissen, sehr technische Abläufe, Projektpläne, To-Do-Listen prägen das Arbeitsumfeld.

Doch bei genauerem Hinsehen treten oft schon im Vorfeld von Projekten erste Differenzen auf. Bereits in der Planungsphase kommt es häufig zu Missverständnissen zwischen verschiedenen, projektbeteiligten Gruppen. Die IT-/TK-Abteilung favorisiert die technologisch am besten ausgereifte Lösung. Das Management orientiert sich an den für die Geschäftsprozesse optimalen Funktionalitäten. Der Einkauf bevorzugt ein möglichst gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Die meisten Eskalationen treten jedoch in der Umsetzungsphase auf. Durch Design- oder technische Fehler kommt es zu Verzögerungen, Ausfällen oder Fehlfunktionen. Trotz Einsatz der vermeintlich besten Spezialisten, Nachtschichten der Projektmanager und Krisengesprächen auf Managementebene wird die Situation immer verfahrener.

Die beste Herangehensweise ist, Eskalationen möglichst schon im Vorfeld zu vermeiden. Hier unterstützt ein möglichst früh eingebundenes Change-Management, um unter Einbeziehung aller Projektbeteiligten die beste Lösung für das Unternehmen zu finden (siehe auch Artikel „Change Management bei Unified Communications Projekten“).

Liegen die Nerven jedoch bereits blank, entsteht häufig sehr viel punktueller Aktionismus und verschiedene Projektbeteiligte arbeiten und eskalieren wenig koordiniert, um das Projekt irgendwie voranzubringen. Der Arbeitseinsatz steigt und steigt, der Wirkungsgrad der Mitwirkenden wird jedoch durch Übertaktung, Frust und mangelnde Koordination immer geringer. Ein Teufelskreislauf entsteht.

Um diesem zu entkommen muss das Ziel sein, schnellstmöglich wieder gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten und die Ressourcen der Beteiligten wieder für das Projekt verfügbar zu machen. Hier sind vermittelnde und wertschätzende Coaching-Kompetenzen sehr hilfreich, um vor allem auf der zwischenmenschlichen Ebene wieder für eine konstruktive Projektatmosphäre zu sorgen.

Sowohl im Bereich des Change-Managements als auch im Eskalalationsmanagement unterstütze ich Sie gerne bei Ihren Projekten. Als Diplom-Ingenieur und systemischer Coach freue ich mich auf die Zusammenarbeit im technologischen wie auch im zwischenmenschlichen Umfeld.